6. Sinfoniekonzert 25/26
- Augusta Holmès (1847 – 1903)
- Andromède. Poème symphonique
- Benjamin Britten (1913 – 1976)
- Konzert für Klavier und Orchester op. 13
- Gustav Holst (1874 – 1934)
- The Planets. Suite for Orchestra op. 32
Mächtige Posaunenklänge eröffnen Augusta Holmès‘ sinfonisches Gedicht Andromède über die aufwühlende Geschichte dieser mythologischen Figur.
Als außergewöhnlich originell erweist sich das Klavierkonzert des damals erst 24-jährigen Benjamin Britten. Die Zuhörer der Uraufführung bei den „Proms“ 1938 hatten eine solche Musik wohl noch nie gehört: rasantes Tempo in der eröffnenden Toccata – Britten wollte die „Anschlagqualitäten“ des Klaviers erweitern –, ein Marsch mit Anmutungen an Jahrmarktsklänge, …
Bereits in den Bereich späterer Filmmusik weisen hingegen Die Planeten von Gustav Holst. Er vertonte darin nicht das äußere Erscheinungsbild der Himmelskörper, sondern – astrologisch inspiriert – die Charaktere und Gefühle, die ihnen entsprechend der namensgebenden römischen Gottheiten zugeordnet werden. Das Ergebnis sind sieben imposante Portraits mit monumentalen, ergreifenden Klangeffekten.