Sinfoniekonzerte
Im Schatten der Macht
2. Sinfoniekonzert 26/27 Besetzung
9. Dezember 2026 – 11. Dezember 2026
2. Sinfoniekonzert 26/27
- Jacques Ibert (1890 – 1962)
- Hommage à Mozart
- Peter Tschaikowski (1840 – 1893)
- Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester op. 33
- Maria Herz (1878 – 1950)
- Konzert für Violoncello und Orchester op. 10
- Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975)
- Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47
Seine Hommage à Mozart schrieb Jacques Ibert für dessen 200. Geburtstag – und tatsächlich scheint Mozart immer wieder aus der fröhlichen Musik hervorzuspitzen.
Ähnlich komponierte Peter Tschaikowski das graziöse Thema seiner Rokoko-Variationen stilsicher selbst. In sieben Variationen verarbeitet er es ideenreich, wobei er die virtuosen Möglichkeiten des Cellos aufzeigt.
Mit Ausdrucksvielfalt beeindruckt auch das Cellokonzert von Maria Herz, das sie um 1930 noch vor ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten schrieb. Spätromantik, Expressionismus und Neobarock sind darin ebenso zu finden wie Einflüsse ihrer jüdischen Herkunft.
Auch Dmitri Schostakowitsch wurde Opfer eines Regimes. Ab 1936 „Unperson“, gelang ihm 1937 mit seiner fünften Sinfonie die Rehabilitierung – ohne sich künstlerisch zu verraten, denn er nutzte die erzwungene Stiländerung hintersinnig: Unter der Oberfläche der Sinfonie verbirgt sich bittere Satire. tion. Dies trug wohl dazu bei, dass die Sinfonie, die Mahler nach den so genannten „Wunderhorn“-Sinfonien auf einer neuen S