5. Sinfoniekonzert 26/27
- Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
- Ouvertüre zu Goethes Trauerspiel „Egmont“ op. 84
- Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
- Joachim Raff (1822 – 1882)
- Sinfonie Nr. 8 A-Dur op. 205 „Frühlingsklänge“
In seiner beliebten Egmont-Ouvertüre zeichnet Ludwig van Beethoven ein kraftvolles Bild von der Persönlichkeit und dem Schicksal des niederländischen Oppositionsführers.
Beethovens Violinkonzert D-Dur, sein einziges Violinkonzert, ist eines der berühmtesten und im Solopart eines der anspruchsvollsten. Neben den herrlichen Melodien besteht sein besonderer Reiz wohl darin, dass Beethoven trotz aller virtuosen Anforderungen zugleich ein sehr lyrisches Werk schrieb, in dem Solist und Orchester eng verwoben sind.
Eine wahre Melodienfülle kennzeichnet Joachim Raffs Sinfonie „Frühlingsklänge“, nach „Der Winter“ die zweite seiner vier Jahreszeitensinfonien. Die für ihn typischen programmatischen Satzüberschriften setzt er gewohnt bildhaft um. Da erwacht in „Frühlingsrückkehr“ die Natur aus dem Winterschlaf, das frische Grün breitet sich üppig aus, wenig später lädt „Mit dem ersten Blumenstrauß“ zum Schmachten ein.