4. Sinfoniekonzert 26/27
- Ron Nelson (1929 – 2023)
- Savannah River Holiday. Ouvertüre
- George Gershwin (1898 – 1937)
- Concerto in F für Klavier und Orchester
- Edward Elgar (1857 – 1934)
- Enigma-Variationen op. 36
Mit seiner Ouvertüre „Savannah River Holiday” erzeugt Ron Nelson Urlaubsstimmung. Die Kraft und Lebendigkeit des Flusses bildet er ebenso ab wie seine Schönheit.
Als „New York Concerto“ plante George Gershwin sein Concerto in F, rückte von dieser Zuweisung aber wieder ab. Er verschmilzt darin faszinierend die klassische Konzertform mit Elementen des Jazz: pulsierende, synkopische Rhythmen und Melodien, wie improvisierte Passagen, angereicherte Harmonik, … Im Adagio kommt der Blues dazu, bevor eine „Orgie aus Rhythmen“ (Gershwin) das Werk abschließt.
Im wahrsten Sinne rätselhaft sind die Enigma-Variationen von Edward Elgar: In 14 abwechslungsreichen Variationen portraitierte er Personen aus seinem Umfeld und gab durch Initialen wie HDS-P oder WN nur verborgene Hinweise, um wen es sich handelt. Mittlerweile sind alle Personen entschlüsselt, aber vielleicht ist das noch nicht des gesamten Rätsels Lösung.