Aktuelle Produktionen
Biografie
Tim Hüttemeister wird in der Spielzeit 2026/2027 Erster Kapellmeister am Theater Krefeld und
Mönchengladbach. Dort dirigiert er zunächst die Operngala „Shakespeare in Love“, bevor er mit
Smetanas „Die verkaufte Braut“ seine erste Produktion übernimmt.
Hüttemeister studierte Orchesterleitung in Essen und Detmold bei Prof. David de Villiers und Prof.
Florian Ludwig und sammelte während des Studiums bereits umfangreiche Erfahrungen im
Musiktheater und im sinfonischen Repertoire. Anfang 2025 wurde er beim Meisterkurs „Campus
Dirigieren“ der deutschen Musikhochschulen für den anschließenden Wettbewerb nominiert und
erhielt im Konzert mit der Dresdner Philharmonie einen 2. Preis sowie den Publikumspreis (ein 1.
Preis wurde nicht vergeben).
Als Gastdirigent arbeitete Hüttemeister unter anderem mit der Kammerakademie Potsdam, der
Staatskapelle Halle, der Bodensee Philharmonie Konstanz, dem Philharmonischen Orchester Hagen,
der Philharmonie Südwestfalen und dem Göttinger Sinfonieorchester, in der Spielzeit 2026/2027
debütiert er außerdem beim Osnabrücker Symphonieorchester. Weitere wichtige Erfahrungen
sammelte er mit der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford, der Neuen Philharmonie Westfalen,
der Vogtlandphilharmonie sowie den Orchestern des Theaters Bremerhaven und des Landestheaters
Detmold. Im Rahmen der Bundesakademie für Junges Musiktheater dirigierte er Offenbachs „Insel
Tulipatan“ im Schlosstheater Rheinsberg.
Prägend für seine künstlerische Entwicklung waren Assistenzen bei Christoph Eschenbach und
Clemens Schuldt, sowie die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Hartmut Haenchen, Andrew Manze,
Johannes Klumpp oder Hermann Bäumer. Außerdem war Hüttemeister Assistent beim
Bundesjugendorchester und beim LJSO Hessen. Meisterkurse führten ihn unter anderem zu Prof.
Johannes Schlaefli, Prof. Nicolás Pasquet, Prof. Christoph Altstaedt und Tomáš Netopil, mit
Orchestern wie der Janáčkova Filharmonie Ostrava in Tschechien.
Schon während des Studiums übernahm Hüttemeister künstlerische Verantwortung als Leiter der
Akademischen Orchestervereinigung Göttingen und dirigierte dort ein breit gefächertes Repertoire
mit Werken von Mahler, Wagner, Tschaikowsky und Liszt bis zu Schreker und Weigl. Außerdem
leitete er Arbeitsphasen der Rhein-Ruhr-Philharmonie und des Märkischen Jugendsinfonieorchester.
Eine besondere Ergänzung seiner praktischen Tätigkeit bildet seine wissenschaftliche Mitarbeit an
der Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Veit. Dort war er
unter anderem an Neuausgaben von „Der Freischütz“ und „Oberon“ beteiligt und arbeitet aktuell an
„Euryanthe“. Als Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Region Rhein-Sieg e.V. erhielt er zudem
die Möglichkeit, bei den Bayreuther Festspielen zu hospitieren.