Mark Rohde
Biografie
Der gebürtige Hamburger Mark Rohde ist Generalmusikdirektor (GMD) am Mainfranken Theater Würzburg.
Er dirigierte renommierte Klangkörper wie die Münchner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, das Beethoven Orchester Bonn, die NDR Radiophilharmonie, die Münchner Symphoniker, das Sinfonieorchester Wuppertal und die Litauische Nationalphilharmonie. Regelmäßig konzertiert er mit namhaften Solisten wie Antje Weithaas, Nils Mönkemeyer und Maximilian Hornung. Gastengagements führten ihn u. a. an das Staatstheater Nürnberg, die Oper Bonn, das Staatstheater Kassel und das Theater St. Gallen.
Nach seinem Violinstudium in Frankfurt/Main und dem Dirigierstudium bei Prof. Christof Prick in Hamburg begann Mark Rohde seine Laufbahn als Korrepetitor und Kapellmeister. 2011 wurde er Erster Kapellmeister an der Staatsoper Hannover. Sein Repertoire umfasste dort neben den großen italienischen Opern insbesondere spätromantische und zeitgenössische Werke. In Hannover arbeitete er mit renommierten Sängerpersönlichkeiten wie Thomas Hampson, Neil Shicoff und Bryn Terfel. 2019 wechselte er als stellvertretender GMD an das Nationaltheater Mannheim, von 2020 bis 2025 war er GMD am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin.
2022 erschien bei Dabringhaus und Grimm seine erste CD mit Werken der Komponistin Emilie Mayer. 2023 leitete er an der Deutschen Oper am Rhein die Premiere von Giselle. 2024 dirigierte er an der Oper Leipzig das Gewandhausorchester in Aufführungen von La bohème und Hänsel und Gretel sowie beim Leipziger Opernball.
Im September 2024 war er Jurypräsident des Internationalen Aeolus Bläserwettbewerbs in Düsseldorf. Im selben Jahr dirigierte er außerdem den zentralen Festakt zum Tag der Deutschen Einheit sowie die ZDF-Sendung Weihnachten mit dem Bundespräsidenten.
Im Dezember 2025 nahm er gemeinsam mit dem Münchner Rundfunkorchester sowie Oliver Triendl, Hervé Joulain und weiteren Solisten Werke von Josef Schelb auf; die CD erscheint 2026.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit ist die Neue Musik. Er war mehrfach Gast der Münchner Biennale und dirigierte Uraufführungen von Komponisten wie Jörg Widmann, Giorgio Battistelli, Peter Michael Hamel und Klaus Lang.