Biografie

Giovanni Conti, Preisträger beim Dirigierwettbewerb „Premio Cantelli“ in Mailand und beim Wettbewerb „CAMPUS Dirigieren“, wurde 1996 in Varese in eine Musikerfamilie geboren.

Ab der Spielzeit 2026/27 wechselt er als Kapellmeister und Assistent des GMD an die Deutsche Oper Berlin.

Seit der Spielzeit 2022/23 arbeitet er als Kapellmeister am Theater Krefeld und Mönchengladbach. In seinen ersten zwei Spielzeiten dirigierte er hier Giuseppe Verdis Rigoletto und eine Neuinszenierung von Gioachino Rossinis Il viaggio a Reims, die ein großer Erfolg bei Publikum und Presse wurde. Außerdem dirigierte er Aufführungen von Vincenzo Bellinis La sonnambula und Giacomo Puccinis Madama Butterfly, Richard Wagners Der fliegende Holländer und Peter Tschaikowskis Eugen Onegin. 2024/25 gab er sein Debüt mit Titeln wie La traviata von Giuseppe Verdi, Margarethe (Faust) von Charles Gounod sowie Mozarts Die Zauberflöte und dirigierte auch eine szenische Umsetzung von Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium Elias. Während seiner letzten Saison in Krefeld Mönchengladbach übernimmt er die Leitung einer Neuproduktion von I Pagliacci von Ruggero Leoncavallo und eines Sinfoniekonzertes.

Im Oktober und November 2022 dirigierte Giovanni Conti Mozarts Le nozze di Figaro am Teatro Alighieri in Ravenna im Rahmen des „Ravenna Festivals“ mit dem Orchestra Giovanile Luigi Cherubini. Zuletzt debütierte er mit dem Orchestra del Teatro Comunale di Bologna und dem Orchestra del Teatro Lirico di Cagliari.

Er besuchte die Dirigierklasse von Daniele Agiman am Conservatorio „Giuseppe Verdi“ in Mailand und schloss sein Studium mit dem Master an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart in der Klasse von Rasmus Baumann ab. Giovanni Conti nahm an Meisterkursen u. a. bei Riccardo Muti und Daniele Gatti teil.